06 April 2011 ~ 0 Kommentare

Die Sendung mit der Maus

Frag doch mal die Maus – dieses mittlerweile geflügelte Wort steht für eine Institution, die nun schon seit 40 Jahren in kurzen verständlichen Geschichten Wissen vermittelt. Lach- und Sachgeschichten, ergänzt durch Kinderlieder und kurzweilige Unterhaltung bilden das Grundgerüst, die stumme, mit den Augen klimpernde Maus stellt in kleinen Zeichentricksequenzen, den sogenannten Maus-Spots, das verbindende Element dar.

Sie ist vermutlich der einzige Hauptdarsteller weltweit, der noch nie ein Wort gesprochen hat.

Seit 40 Jahren wertvoll

Pädagogisch wertvoll ist die Sendung mit der Maus von Anfang an gewesen, aber durch die verständlichen Antworten auf Kinderfragen schätzen auch viele Erwachsene die unterhaltsame Sendung.

Einfache Antworten auf komplizierte Fragen erklären die Welt. Warum ist der Himmel blau? Was ist Strom? Oder warum ist die Banane krumm? Das sind die häufigsten Fragen, die Kinder stellen, doch selbst wissenschaftliche Studien, die sich mit dem Phänomen Maus beschäftigen, kommen zu der Ansicht, dass es keine kinderspezifischen Fragen gibt.

Die Geschichten, die von der Maus präsentiert werden, sind für alle Altersgruppen pädagogisch wertvoll.

Die Maus in Allermunde

Hier kommt die Maus, so füllte Stefan Raab 1996 die Mausmusik mit Worten zu einem Hip-Hop-Song und hatte damit großen Erfolg. Erst seit 1991 gibt es die Maus auch als reale Figur, zum 20. Geburtstag sollte sie zum ersten Mal auf einer Bühne stehen.

Als Plüschfigur war sie sogar schon im Weltraum und hat die Raumstation Mir besucht. Die Sendung mit der Maus hat zahllose Preise erhalten, der kurioseste dürfte wohl “Der Preis des beleidigten Zuschauers sein”, er wurde verliehen, weil die Ausstrahlung häufig am Sonntagmorgen aktuellen Ereignissen, wie zum Beispiel dem Sport, weichen muss.

Die Maus, die seit 1987 vom blauen Elefanten und der gelben Ente unterstützt wird, hat mit Armin Maiwald von Beginn an einen menschlichen Partner, der mit seiner charakteristischen Stimme und seiner ganz speziellen Art zu erklären zum Markenzeichen geworden ist.

Viele der Figuren, die in den Geschichten aufgetaucht sind, wurden zu eigenständigen Produktionen, so zum Beispiel Käpt’n Blaubär, Shaun das Schaf oder Janoschs Traumstunde. Der pädagogische Anspruch geht weit über die bloße Beantwortung von Kinderfragen hinaus.

Komplexe Themen werden werden so verständlich dargestellt, dass selbst Wissenschaftler verblüfft sind, wie einfach sich die Vorgänge darstellen lassen.

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